Die Zukunft ist mobil.

Die aktuelle Dynamik der Entwicklung überrascht selbst Google.

Ein zentrale Herausforderung für die Kommunikation von Unternehmen ist die zunehmende Informationsüberlastung. Dieser Trend wurde in den letzten Jahren vor allem durch das mobile Internet verstärkt, welches wir über Smartphones und Tablets pausenlos verfügbar haben. Neuste Kennzahlen zeigen, dass die Entwicklung noch dynamischer ist als angenommen. YouTube spricht aktuell von einer massiven Veränderung im Nutzerverhalten. Eric Schmidt, Verwaltungsratsvorsitzender von Google, erklärt, dass die Wachstumsraten mobiler Anwendungen alle Erwartungen übertreffen. Und neuste Studien zur E-Mail Nutzung kommen zu überraschenden Ergebnisse.

YouTube Manager Robert Kyncl informierte an der Konferenz «Media Summit» in Abu Dhabi, dass bereits ein Viertel aller Zugriffe auf das Videoangebot des Tochterunternehmens von Google durch mobile Endgeräte erfolgen. "Wir erleben aktuell eine massive Veränderung im Kundenverhalten. Der Anteil mobiler Zugriffe auf YouTube hat sich in den letzten 18 Monaten von 6 % auf 25 % erhöht." Die mobile Nutzung hat sich somit mehr als vervierfacht.

Auch der Verwaltungsratsvorsitzende von Google, Eric Schmidt, unterstreicht in einem Interview mit Walt Mossberg und Kara Swisher vom Wallstreet Journal diese Entwicklung. "Jeden Monat, jedes Quartal und jedes Jahr übersteigtdie Wachstumsrate der mobilen Anwendung alle Erwartungen. Heutige Telefone sind inzwischen so nützlich, dass sie für viele Menschen bei täglichen Aufgaben den PC ersetzen." Dabei sei der Markt für mobile Lösungen weitaus grösser als der PC Markt. Schmidt schätzt letzteren auf 1 bis 1.5 Milliarden installierter Einheiten, während bereits 6 Milliarden Menschen ein Mobiltelefon nutzen. Der Anteil an Smartphones sei derzeit etwa 1 Milliarde.

Zu den zukünftigen Megatrends befragt, nannte Eric Schmidt "Mehr Mobilität". Demnach würde die nächste Generation von Startup Unternehmen sich zuerst auf die Entwicklung mobiler Applikationen fokussieren und erst in einem zweiten Schritt Informationsangebote im Web anbieten.

Die zunehmende Bedeutung mobiler Informations- und Kommunikationstechnologie zeigt auch eine Studie von Litmus, ein Unternehmen im Bereich der E-Mail Analyse. Demnach haben mobile Endgeräten inzwischen Desktoplösungen überholt. Mit 36 % haben sie den höchsten Anteil beim Öffnen von E-Mails. Die mobile Nutzung sei in den Letzen 6 Monaten um 80 % gestiegen. Dies zeige sich auch im Marktanteil der verwendeten E-Mail Programme. So wurde Outlook von Microsoft vom iPhone überholt, welches nun mit 20 % aller geöffneten Mails an erster Stelle liegt.

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Der Trend zu mehr Mobilität ist augenscheinlich. Dies bietet Unternehmen einerseits neue Chancen, um mit ihren bestehenden und potentiellen Kunden zu kommunizieren. Gleichzeitig verstärkt die zunehmende Mobilität das Phänomen der Informationsüberlastung. Es stellt sich die Frage, wie die  Botschaften von Unternehmen in dieser Flut von Informationen überhaupt noch den richtigen Empfänger finden.

Die say when GmbH berät ihre Kunden in der Effizienzsteigerung von Unternehmenskommunikation zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen. Lösungsansätze sind Konzepte für Strategische Kommunikation und wertorientierte Markenstrategien.

Facebook macht mobil

Mark Zuckerberg: Apps für iOS und Android sind die Zukunft!

Die zunehmende Informationsüberlastung ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Kommunikation von KMU. Es stellt sich die Frage, wie sich Unternehmen in einem Meer von Angeboten und einer Sturmflut von Informationen noch erfolgreich von Mitbewerbern abheben können.

Die wichtigsten Treiber dieser Entwicklung sind soziale Netzwerke und mobiles Internet, welches wir über Smartphones und Tablets pausenlos verfügbar haben. Hier sind es vor allem Apps, die auf diesen Geräten laufen und uns Informationen zur Verfügung stellen. Doch selbst führende Unternehmen haben diesen Trend lange Zeit verschlafen.

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Ein interessantes Bespiel ist Facebook. Historisch kommt man aus der Entwicklung einer Desktoplösung in Form der Facebook Website. Als mobiles Internet immer mehr an Bedeutung gewann, entschied man sich vor rund 2 Jahren auf die Technologie HTML5 zu setzten. Der Vorteil dieser Lösung sollte sein, das Facebook Endgeräte wie Smartphones und Tablets verschiedener Hersteller mit ein und derselben Plattform bedienen kann.

In einem Interview mit Michael Arrington anlässlich der Web-Konferenz "Disrupt" bereut Facebook CEO Mark  Zuckerberg nun diese Entscheidung: "Es war unser grösster strategischer  Fehler, dass wir zu lange an HTML5 festgehalten haben. Wir waren einfach  nicht in der Lage die Qualität zu erreichen, die wir uns vorgestellt  hatten. Wir haben 2 Jahre verloren und das ist wirklich schmerzvoll."

Nun fokussiere Facebook primär auf native Apps für die mobilen Betriebssysteme iOS von Apple und Android von Google. "Das ist die Zukunft!" unterstreicht Mark Zuckerberg seine strategischen Überlegungen. Denn mobile Lösungen hätten gewaltige Vorteile:

  • Mehr Benutzer
  • Benutzer verbringen mehr Zeit und haben eine höhere Interaktion
  • Facebook kann damit mehr Geld verdienen

Die kürzlich überarbeitete Facebook App für iOS von Apple zeige bereits, dass dies der richtige Weg sei. So hätte sich die Anzahl der auf Facebook gelesenen Neuigkeiten mit dieser neuen App bereits verdoppelt.

Das Thema "Mobil" wurde bislang häufig als Schwachstelle Facebooks bezeichnet. Nun sorgte Mark Zuckerberg in seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Börsengang für Klarheit in der strategische Ausrichtung: Facebook macht mobil.

Dadurch wird Facebook für KMU einerseits eine noch effektivere Plattform, um mit sich mit den eigenen Kunden zu vernetzen. Gleichzeitig wird die neue Ausrichtung von Facebook einen weiteren Beitrag zur Informationsüberlastung leisten.

Die say when GmbH unterstütz ihre Kunden mit Konzepten für strategische Kommunikation und wertorientiertes Branding, um sich entscheidende  Wettbewerbsvorteile in dieser Flut von Angeboten und Informationen zu sichern.

Das komplette Interview mit Mark Zuckerberg steht auf der Website von Techcrunch als Video zur Verfügung und bietet sehr interessante Einblicke in die Strategie von Facebook.

Foto: Kevin Krejcj (creative commons)

15 000 neue Apps. Jede Woche!

Die Dynamik in der Entwicklung von Apps für mobile Geräte wie das iPhone, Android Smartphones oder Tablets wie das iPad ist im Vergleich mit traditionellen Medien atemberaubend.

In der New York Times war dazu folgendes zu lesen: «Jede Woche werden weltweit etwa 100 Filme auf den Markt gebracht, zusammen mit ungefähr 250 Büchern». Dieser Ansicht ist Anindya Datta, der Gründer von Mobilewalla, einer Plattform, die Nutzern eine Übersicht im Markt für Apps bietet. «Demgegenüber steht die Veröffentlichung von ungefähr 15 000 neuen Apps pro Woche».