Mit der Informationsflut richtig umgehen - Fachartikel im «KMU-Magazin»

Das «KMU-Magazin», die Schweizer Fachzeitschrift für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat, hat in der Ausgabe 4/2013 den Artikel «Mit der Informationsflut richtig umgehen» publiziert.

Dabei geht es um smarte Überlebensstrategien wie die Magie der Marke, um als KMU erfolgreich im «Informations-Tsunami» zu kommunizieren.

Autor ist Werner Müller, Geschäftsführer der say when GmbH. Wir stellen unseren Lesern den Artikel gerne mit freundlicher Genehmigung des «KMU-Magazin» als pdf-download zur Verfügung.

Portrait

Das «KMU-Magazin» erreicht mehr als 65 Prozent der Inhaber, Geschäftsführer oder höheren Kadermitglieder mittelständischer, deutsch-schweizerischer Unternehmen. Es erscheint 10 Mal pro Jahr und hat 118'000 Lesende, davon 25'000 Leader mit 10'000 Top-Leader. Das «KMU-Magazin» ist mit dem Gütesiegel «Q-Publikation» vom Verband Schweizer  Presse ausgezeichnet.

www.kmu-magazin.ch

Überleben im «Informations-Tsunami»

Die mobile Revolution hat begonnen. 2013 wird es erstmals mehr Smartphones und Tablets geben als PCs und Notebooks. 15 000 neue Apps kommen wöchentlich auf den Markt. Die Entwicklung ist rasant und dynamisch. Daher müssen Kommunikationsprofis neue Wege gehen, um ihre Botschaften ans Ziel zu bringen.

Selbst Google und YouTube sind von den Wachstumsraten mobiler Anwendungen überrascht. Der mobile Zugang steigert die Verfügbarkeit von Informationen und lässt die schiere Menge exponentiell wachsen. Wie dringen KMU im Informations-Tsunami noch zu ihren Zielgruppen durch?

Anspruchsvolle Zeiten

Die Informationsüberlastung ist neben dem Hyperwettbewerb eine der zentralen Herausforderungen für die Kommunikation von Unternehmen. Eine Sturmflut von Informationen. Aber ist es wirklich so schlimm? Nein. Schlimmer.

Neue Wege sind gefragt, um Botschaften zielsicher zum Empfänger zu steuern einerseits; und andererseits, um die Empfänger überhaupt auf Empfang zu stellen. Wir beleuchten hier die Hintergründe und Entwicklung der Informationsflut und zeigen Lösungswege auf. Denn für KMUs gibt es smarte Überlebensstrategien, wie zum Beispiel die Magie der Marke, um erfolgreich im Informations-Tsunami zu kommunizieren.

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Die Medienentwicklung

Wir kennen die Zahl: In westlichen Industriestaaten herrscht eine Informationsüberlastung von 98 %. Oder anders ausgedrückt: Wir nehmen nur noch 2 % der Informationen bewusst war, denen wir täglich ausgesetzt sind. Dies war allerdings schon Mitte der 1980er Jahre der Fall. Ein Blick auf die Medienentwicklung zeigt, dass die Informationsflut weiter rasant zunimmt.

1990er - Aufstieg der Werbung

Die Privatisierung von Radio und TV hatte zur Folge, dass es zu einer starken Zunahme von Werbung kam. Radiowerbung nahm in der Schweiz bis 2001 um rund 500 % zu und TV Spots sogar um 1 600 %. In den 1980er Jahren waren wir täglich 650 Werbekontakten ausgesetzt. Heute sind es zwischen 2 500 und 5 000.

2000er - Aufstieg des Internet

Das Internet verstärkt die Entwicklung der Informationsüberlastung mit einer bislang unbekannten Dynamik. Um 50 Millionen Nutzer zu erreichen benötigte das Radio 38 Jahre, TV nur noch 13 Jahre. Das World Wide Web eroberte diese Anzahl von Nutzern in nur 7 Jahren.

In der zweiten Hälfte der 2000er entstand ein zusätzliches Phänomen: Soziale Netzwerke, allen voran Facebook. Und damit kommt es zum sogenannten Facebook-Effekt. Wir kennen die Zahlen (Stand 11/2012): über 1 Milliarden aktiver Nutzer bei einer Marktdurchdringung in der Schweizer Bevölkerung von rund 40 %. Spannend ist aber, welche Auswirkung Facebook auf die Aufmerksamkeit im Internet hat. Laut einer aktuellen Studie von Nielsen besucht der Durchschnittsnutzer in den USA pro Monat etwa 95 Websites mit 2 800 Seiten. Und allein 800 davon befinden sich in Facebook. Also etwa 30% dessen, was wir im Web sehen, passiert bereits in Facebook. Es ist eine Art schwarzes Loch, das die Aufmerksamkeit im Internet mehr und mehr an sich zieht.

Beeindruckende Zahlen zum Phänomen Soziale Netzwerke zeigt das Video «Social Media Revolution» von Eric Qualman. Jetzt in der aktualisierten Version 2013.

2010er - Die mobile Revolution

Aktuell erleben wir die mobile Revolution. Erst kürzlich hat die Anzahl aktiv genutzter Smartphones 1 Milliarde überschritten. Beeindruckend, wenn man sich vor Augen hält, dass die aktuelle Dynamik erst vor etwa 5 Jahren mit dem Launch des iPhones so richtig ins Rollen kam. Und das Potenzial ist weitaus grösser: weltweit gibt es derzeit insgesamt 6 Milliarden Mobiltelefone. Durch Smartphones und auch Tablets ist eine weitere Informationsflut entstanden: Apps! Während weltweit wöchentlich 100 Filme und 250 Bücher veröffentlicht werden, kommen 15 000 neue Apps auf den Markt. Jede Woche!

Die Entwicklung ist äusserst dynamisch. Selbst Google ist davon überrascht. Eric Schmidt, unterstreicht den Trend: «Jeden Monat, jedes Quartal und jedes Jahr übersteigt die Wachstumsrate der mobilen Anwendung alle Erwartungen. Heutige Telefone sind inzwischen so nützlich, dass sie für viele Menschen bei täglichen Aufgaben den PC ersetzen.» Auch YouTube Manager Robert Kyncl kommt zu einem ähnlichen Schluss. «Wir erleben aktuell eine massive Veränderung im Kundenverhalten. Der Anteil mobiler Zugriffe auf YouTube hat sich in den letzten 18 Monaten von 6 % auf 25 % erhöht.» Die mobile Nutzung hat sich somit mehr als vervierfacht.

Wo wir gerade von YouTube sprechen: Aktuell werden 100 Stunden Videomaterial auf der inzwischen zweitgrössten Suchmaschine veröffentlicht. Pro Minute! Noch 2007 waren es lediglich 8 Stunden. Das heutige Volumen entspricht einer Laufzeit von 70 000 Spielfilmen pro Tag. Stellen Sie sich das als DVD Boxen vor. In der Tat eine Sturmflut von Informationen.

Herausforderungen

Man könnte auf die Idee kommen, dass die Informationsüberlastung ausschliesslich bei einer jungen Zielgruppe der Fall ist. Oder dass es sich im B2B-Bereich völlig anders verhält. Eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Hochschule Luzern kommt allerdings zum Ergebnis, dass Informationsüberlastung auch für Schweizer KMU die grösste Herausforderung in der Kommunikationsarbeit ist.

Es stellt sich die Frage, wie sich Unternehmen in der Sturmflut von Informationen behaupten können? An der Hochschule Luzern werden beispielsweise folgende Lösungsansätze für KMU diskutiert.

Lösungsansätze

Effektivität und Effizienz

Kreative, emotionale und innovative Kommunikation sowie Beziehungsmanagement werden von vielen KMU bereits genutzt. Wie die Studie jedoch gezeigt hat, liegt das Potenzial in der strategischen Planung und der effektiven Integration der Kommunikation. Denn nur rund die Hälfte der KMU geben an, eine Strategie schriftlich formuliert zu haben.

Mit strategischer Planung und integrierter Kommunikation optimieren KMU die Zielerreichung und Wirtschaftlichkeit ihrer Unternehmens- und Marketingkommunikation. Kern ist die Entwicklung der obersten Zielsetzung der Unternehmenskommunikation: die «strategische Positionierung». Die Kommunikation des Unternehmens wird auf klare Ziele ausgerichtet.

Ein hierarchisches System ordnet Botschaften und Instrumente für alle relevanten Ziel- und Bedarfsgruppen. Eine instrumentelle, zeitliche, sprachliche, formale und inhaltliche Integration der Kommunikation konzentriert die Kräfte. Es entsteht mehr Effektivität in der Kommunikation, damit die Botschaften eines Unternehmens wirken, beim richtigen Empfänger ankommen und dort verstanden werden.

Markenkraft

Und es gibt eine Lösung, mit der Unternehmen ihre Zielgruppen nicht mehr mit kommunikativen Massnahmen verfolgen und belagern müssen: werteorientierte Markenstrategie. Hierbei sendet das Unternehmen Signale aus, die Mensch anziehen, so dass sich automatisch eine Gefolgschaft, oder besser gesagt eine Fangemeinschaft bildet. Zwischen Unternehmen und Kunden entsteht eine gegenseitige Anziehung erzeugt durch die Kraft der Unternehmens- und Markenwerte.

Unternehmensmarken geben Orientierung, differenzieren und verleihen einem Leistungsangebot eine höhere Anziehungskraft als das reine Produkt. Kern ist die Definition von Markenwerten. Denn Marken ziehen Menschen über Werte an. Oder einfach ausgedrückt: Menschen kaufen nicht das, was Unternehmen anbieten, sondern warum sie dies tun.

Für Unternehmen kreieren Marken einen Wettbewerbsvorteil: Das Leistungsangebot wird einzigartig und hebt sich von vergleichbaren Produkten anderer Anbieter ab. Ein Mittel gegen die Austauschbarkeit der reinen Produktleistung. Marken sind das zuverlässigste ökonomische Mittel für eine dauerhafte Verbundenheit der Kunden mit dem Unternehmen.

Marken bieten auch die Möglichkeit für eine dauerhafte Preisbereitschaft bei Kunden. Verbraucher sind Marken eher treu, weil sie ein Qualitäts- und Leistungsversprechen erfüllen. So werden Einmalkunden zu Stammkunden. Marken spiegeln die Wertehaltung von Konsumenten. Dadurch können Kunden zu Fans werden, welche die Marke in ihrem Umfeld weiterempfehlen. Insgesamt bieten Marken die Chance für einen höheren Marktanteil und höhere Erträge. Sie sichern ein Unternehmen gegen Nachahmung ab und steigern langfristig seinen Wert.

Werteorientierte Markenstrategien und strategische Kommunikation sind für KMU zwei wirkungsvolle Instrumente in der Sturmflut von Informationen. Mehr dazu auf: www.say-when.ch

Update März 2013

Das «KMU-Magazin», die Schweizer Fachzeitschrift für Geschäftsleitung  und Verwaltungsrat, hat in der Ausgabe 4/2013 den Artikel «Mit der  Informationsflut richtig umgehen» publiziert. Wir  stellen unseren Lesern den Artikel gerne mit freundlicher Genehmigung  des «KMU-Magazin» als pdf-download zur Verfügung.

Das «KMU-Magazin» erreicht  mehr als 65 Prozent der Inhaber, Geschäftsführer oder höheren  Kadermitglieder mittelständischer, deutsch-schweizerischer Unternehmen.  Es erscheint 10 Mal pro Jahr und hat 118'000 Lesende, davon 25'000  Leader mit 10'000 Top-Leader. Das «KMU-Magazin» ist mit dem Gütesiegel  «Q-Publikation» vom Verband Schweizer  Presse ausgezeichnet.

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Beginnen Sie mit der Frage nach dem «Warum»

Menschen kaufen nicht nur das, was Unternehmen anbieten, sondern auch warum sie dies tun.

In einem Meer von Angeboten und einer Sturmflut von Informationen stellt sich die Frage, wie sich Unternehmen erfolgreich behaupten können. Ein möglicher Ansatz, den wir unseren Kunden empfehlen, ist werteorientiertes Branding. Marken ziehen Menschen über Werte an. Denn Werte verbinden. Sie sind die Grundlage für die Anziehungskraft einer Marke.

Buchautor Simon Sinek bringt diesen Ansatz einfach und nachvollziehbar auf den Punkt: Menschen kaufen nicht das was Unternehmen anbieten, sondern warum sie dies tun. Er veranschaulicht dies mit einem einfachen aber kraftvollen Modell: «Der goldene Kreis». Kern ist die Frage nach dem «Warum?»

Demnach weisen alle inspirierende Unternehmen und Organisationen das gleiche Muster auf, wie sie denken, handeln und kommunizieren. Sie kommunizieren im goldenen Kreis von innen nach aussen. Vom «Warum» über das «Wie» hin zum «Was». (Bild: Simon Sinek)

Das «Was» spiegelt die Produkte und Dienstleistungsangebote eines Unternehmens. Dessen sind sich alle Unternehmen zu 100 % bewusst. Schon bedeutend weniger Organisationen setzen sich mit dem «Wie» auseinander. Dies ist das Alleinstellungsmerkmal, der differenzierende Kundennutzen oder neudeutsch auch USP.

Entscheidend ist aber die Frage nach dem «Warum». Sie gibt Antwort auf den Sinn und Zweck eines Unternehmens und macht klar, woran es im Kern glaubt. Und Menschen kaufen nicht nur das, was Unternehmen anbieten, sondern auch warum sie dies tun.

Der goldene Kreis korreliert interessanter Weise mit dem Aufbau des menschlichen Gehirns. Wenn ein Unternehmen von innen nach aussen kommuniziert, spricht es damit direkt das limbische System an. Dieser Teil des Gehirns ist für Gefühle wie Vertrauen und Loyalität verantwortlich. Gleichzeitig werden damit alle Entscheidungen getroffen und das Verhalten gesteuert.

Im Gegensatz dazu auf der Aussenseite der Neocortex. Dieser Teil des Gehirns ist für Vernunft, analytisches Denken und Sprache zuständig. Aber eben nicht für das Auslösen von Handlungen. Um Kaufentscheidungen zu beeinflussen, ist also das «Warum» entscheidend. Es geht um das richtige «Bauchgefühl».

Die Kommunikation der Vision und Werte eines Unternehmens zieht automatisch Kunden mit der gleichen Wertehaltung an. Es entsteht Vertrauen und Loyalität.

Aber warum ist Vertrauen und Loyalität so wichtig? Die Begründung liegt im Gesetz der Verbreitung von Innovationen. Demnach müssen für eine breite Akzeptanz für ein Produkt oder eine Idee zuerst die Gruppen «Innovatoren» und «Early Adaptor» überzeugt werden, die etwa 15 % der Bevölkerung ausmachen. Die breite Mehrheit richtet sich in ihren Entscheidungen nach dieser Gruppe, die sich in ihrem Verhalten stark nach den eigenen Wertvorstellungen ausrichtet.

Menschen kaufen bei inspirierenden Unternehmen, nicht weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen. Aus Kunden werden dadurch loyale Fans, die durchaus bereit sind, mehr für entsprechende  Angebote zu zahlen. Solche Unternehmen sind langfristig erfolgreicher und erwirtschaften einen höheren Gewinn. Und sie haben alle eine Gemeinsamkeit. Sie denken, handeln und kommunizieren von innen nach aussen und beginnen mit der Frage nach dem Warum? Ihre Reise beginnt mit ihren Werten.

Den spannende Vortrag von Simon Sinek steht auf der TED Website mit deutschen Untertiteln zur Verfügung und ist dort auf Platz 7 der meist gesehenen Videos.

Hier für Sie das Video zum wahrscheinlich einfachsten Marketing Modell der Welt und dessen kraftvolle Wirkungsmechanismen.

Facebook macht mobil

Mark Zuckerberg: Apps für iOS und Android sind die Zukunft!

Die zunehmende Informationsüberlastung ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Kommunikation von KMU. Es stellt sich die Frage, wie sich Unternehmen in einem Meer von Angeboten und einer Sturmflut von Informationen noch erfolgreich von Mitbewerbern abheben können.

Die wichtigsten Treiber dieser Entwicklung sind soziale Netzwerke und mobiles Internet, welches wir über Smartphones und Tablets pausenlos verfügbar haben. Hier sind es vor allem Apps, die auf diesen Geräten laufen und uns Informationen zur Verfügung stellen. Doch selbst führende Unternehmen haben diesen Trend lange Zeit verschlafen.

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Ein interessantes Bespiel ist Facebook. Historisch kommt man aus der Entwicklung einer Desktoplösung in Form der Facebook Website. Als mobiles Internet immer mehr an Bedeutung gewann, entschied man sich vor rund 2 Jahren auf die Technologie HTML5 zu setzten. Der Vorteil dieser Lösung sollte sein, das Facebook Endgeräte wie Smartphones und Tablets verschiedener Hersteller mit ein und derselben Plattform bedienen kann.

In einem Interview mit Michael Arrington anlässlich der Web-Konferenz "Disrupt" bereut Facebook CEO Mark  Zuckerberg nun diese Entscheidung: "Es war unser grösster strategischer  Fehler, dass wir zu lange an HTML5 festgehalten haben. Wir waren einfach  nicht in der Lage die Qualität zu erreichen, die wir uns vorgestellt  hatten. Wir haben 2 Jahre verloren und das ist wirklich schmerzvoll."

Nun fokussiere Facebook primär auf native Apps für die mobilen Betriebssysteme iOS von Apple und Android von Google. "Das ist die Zukunft!" unterstreicht Mark Zuckerberg seine strategischen Überlegungen. Denn mobile Lösungen hätten gewaltige Vorteile:

  • Mehr Benutzer
  • Benutzer verbringen mehr Zeit und haben eine höhere Interaktion
  • Facebook kann damit mehr Geld verdienen

Die kürzlich überarbeitete Facebook App für iOS von Apple zeige bereits, dass dies der richtige Weg sei. So hätte sich die Anzahl der auf Facebook gelesenen Neuigkeiten mit dieser neuen App bereits verdoppelt.

Das Thema "Mobil" wurde bislang häufig als Schwachstelle Facebooks bezeichnet. Nun sorgte Mark Zuckerberg in seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Börsengang für Klarheit in der strategische Ausrichtung: Facebook macht mobil.

Dadurch wird Facebook für KMU einerseits eine noch effektivere Plattform, um mit sich mit den eigenen Kunden zu vernetzen. Gleichzeitig wird die neue Ausrichtung von Facebook einen weiteren Beitrag zur Informationsüberlastung leisten.

Die say when GmbH unterstütz ihre Kunden mit Konzepten für strategische Kommunikation und wertorientiertes Branding, um sich entscheidende  Wettbewerbsvorteile in dieser Flut von Angeboten und Informationen zu sichern.

Das komplette Interview mit Mark Zuckerberg steht auf der Website von Techcrunch als Video zur Verfügung und bietet sehr interessante Einblicke in die Strategie von Facebook.

Foto: Kevin Krejcj (creative commons)

Klassische Werbung wird immer uneffizienter

Im Buch "Viral Marketing im E-Business" zeigt Jean-Manuel Leonardi auf, dass klassische Massenwerbung über TV, Radio und Print ein erhebliches Problem mit der Effizienz hat. Konsumenten seien etwa 2'500 bis 5'000 täglich mit ihr konfrontiert. Dabei vermuten Experten, dass 75 % der Kampagnen kein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis haben. Demnach versickern allein in Deutschland 22 der jährlich 29 Mrd. Euro für Werbung.

In der Schweiz ist das Umfeld für KMU noch herausfordernder. Laut Publicitas liegt die Schweiz im internationalen Vergleich gemessen mit den Werbeausgaben pro Kopf an der Spitze. Im Vergleich mit der EU steht die Schweiz vor Grossbritannien, Belgien und Österreich.

Die Effizienz der Kommunikation ist also eine zentrale Herausforderung für Schweizer KMU.