Facebook macht mobil

Mark Zuckerberg: Apps für iOS und Android sind die Zukunft!

Die zunehmende Informationsüberlastung ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Kommunikation von KMU. Es stellt sich die Frage, wie sich Unternehmen in einem Meer von Angeboten und einer Sturmflut von Informationen noch erfolgreich von Mitbewerbern abheben können.

Die wichtigsten Treiber dieser Entwicklung sind soziale Netzwerke und mobiles Internet, welches wir über Smartphones und Tablets pausenlos verfügbar haben. Hier sind es vor allem Apps, die auf diesen Geräten laufen und uns Informationen zur Verfügung stellen. Doch selbst führende Unternehmen haben diesen Trend lange Zeit verschlafen.

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Ein interessantes Bespiel ist Facebook. Historisch kommt man aus der Entwicklung einer Desktoplösung in Form der Facebook Website. Als mobiles Internet immer mehr an Bedeutung gewann, entschied man sich vor rund 2 Jahren auf die Technologie HTML5 zu setzten. Der Vorteil dieser Lösung sollte sein, das Facebook Endgeräte wie Smartphones und Tablets verschiedener Hersteller mit ein und derselben Plattform bedienen kann.

In einem Interview mit Michael Arrington anlässlich der Web-Konferenz "Disrupt" bereut Facebook CEO Mark  Zuckerberg nun diese Entscheidung: "Es war unser grösster strategischer  Fehler, dass wir zu lange an HTML5 festgehalten haben. Wir waren einfach  nicht in der Lage die Qualität zu erreichen, die wir uns vorgestellt  hatten. Wir haben 2 Jahre verloren und das ist wirklich schmerzvoll."

Nun fokussiere Facebook primär auf native Apps für die mobilen Betriebssysteme iOS von Apple und Android von Google. "Das ist die Zukunft!" unterstreicht Mark Zuckerberg seine strategischen Überlegungen. Denn mobile Lösungen hätten gewaltige Vorteile:

  • Mehr Benutzer
  • Benutzer verbringen mehr Zeit und haben eine höhere Interaktion
  • Facebook kann damit mehr Geld verdienen

Die kürzlich überarbeitete Facebook App für iOS von Apple zeige bereits, dass dies der richtige Weg sei. So hätte sich die Anzahl der auf Facebook gelesenen Neuigkeiten mit dieser neuen App bereits verdoppelt.

Das Thema "Mobil" wurde bislang häufig als Schwachstelle Facebooks bezeichnet. Nun sorgte Mark Zuckerberg in seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Börsengang für Klarheit in der strategische Ausrichtung: Facebook macht mobil.

Dadurch wird Facebook für KMU einerseits eine noch effektivere Plattform, um mit sich mit den eigenen Kunden zu vernetzen. Gleichzeitig wird die neue Ausrichtung von Facebook einen weiteren Beitrag zur Informationsüberlastung leisten.

Die say when GmbH unterstütz ihre Kunden mit Konzepten für strategische Kommunikation und wertorientiertes Branding, um sich entscheidende  Wettbewerbsvorteile in dieser Flut von Angeboten und Informationen zu sichern.

Das komplette Interview mit Mark Zuckerberg steht auf der Website von Techcrunch als Video zur Verfügung und bietet sehr interessante Einblicke in die Strategie von Facebook.

Foto: Kevin Krejcj (creative commons)